Dienstag, 9. Juni 2015

Bigfoot Crank Stomp - Erik Williams







Klappentext:

Es hört sich so einfach an. Einsteigen, alle umlegen und das Geld und die Drogen mitnehmen. So sieht Russells und Mickeys Plan aus. Doch die Drogenhöhle mitten im Wald verbirgt ein dunkles, im Keller angekettetes Geheimnis. Eine wütende Bestie voller Methamphetamin will freikommen. Nichts könnte den Amoklauf mit Drogen vollgepumpten Bigfoots aufhalten … Bigfoot gibt es wirklich und er ist süchtig nach Meth! »Dieses Buch verleiht dem Wort unfassbar eine völlig neue Bedeutung! Es ist so absurd und zugleich so schwer wegzulegen … Die ganze Zeit während ich es las war ich angepisst, dass mir so etwas nicht eingefallen ist.« - EDWARD LEE, Autor von INNSWICH HORROR

Klappentext gelesen? Gut. Kinnlade wieder hochklappen und aufpassen!

Das war gerade keine Halluzination, auch kein komplett irrer Traum nach einem chilligen Abend mit Wasserpfeife und allem, was der Händler deines Vertrauens so im Angebot hat.
Bei „Bigfoot Crank Stomp“ von Erik Williams passiert tatsächlich all der schräge Kram, der im Klappentext lediglich sanft angedeutet wird.

Und wenn ich sanft sage, dann meine ich auch sanft.

Dieses Buch ist in Wahrheit nämlich noch viel schräger und dürfte Fans abgedrehter Horrorliteratur wahrscheinlich gut in der Hand liegen.
Irgendwie wusste ich ja schon immer, dass Bigfoot existiert. Mir war nur nicht klar, dass er auf Breaking Bad steht – na ja, im übertragenen Sinne.

Selbstverständlich wird reichlich geflucht, gesplattert und gevögelt. Wer letztlich was mit wem tut, und da gibt es einige Varianten, erfahrt ihr, wenn ihr euch den Schmöker einfach mal einverleibt.
Vorab gleich eine Warnung an die Leser mit „gewissen Ansprüchen“: Anspruch sucht ihr hier vergebens. Soll heißen: Schnappt euch Popcorn, zieht euch was Schnodderiges an und stellt das Hirn auf Sparflamme. Hier geht es um pure Unterhaltung, abgefahrene Action und einen gewissen Grad an ausgemachtem Blödsinn – kurz gesagt: Ich hatte wirklich Spaß.

Der Schreibstil ist einfach gehalten, die Ideen bewegen sich irgendwo in der Abteilung „geisteskrank“, aber hey, man gönnt sich ja sonst nichts.
Wer das Leben nicht zu ernst nimmt, sich nicht an einem rauen Umgangston stört und auch mal über krasses Zeug lachen kann, ist mit diesem Schmöker mehr als gut bedient.

Fazit:
Wenn man denkt, bekloppter kann es nicht mehr werden, kommt ein Bigfoot daher und klaut Drogen. Was für ein Spaß. Habt ihr Humor? Okay, lesen!

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