Sonntag, 16. Februar 2014

Prinzessin - John Aysa

prinzessin

Klappentext:

Die Welt ist zum Teufel gegangen, und die Überlebenden haben den Mantel der Zivilisation abgelegt. Mord, Kannibalismus und Gewalt in allen Formen beherrschen den Alltag. Die Umwelt ist heimtückisch, und das Leben als gefährlich zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung. Die Frau, die sich She nennt, streift durch diese Welt, hat ein Ziel vor Augen und lässt sich durch nichts davon abbringen, es zu erreichen. Auch nicht durch den Gottchirurgen, der eine neue Weltordnung unter seiner Führung anstrebt und brutalste Handlanger auf die Menschen loslässt, um seinen Willen durchzusetzen. Denn auch She kennt weder Gnade noch Rücksicht, wenn man ihr in die Quere kommt …

… und diesen Klappentext, liebe Horror-Junkies, solltet ihr wirklich beim Wort nehmen.
Unter dem Klappentext steht noch: „Strengstes Jugendverbot!“
Selten habe ich so wahre Worte wie diese gelesen. Mit einer Einschränkung. Ein Ausrufezeichen ist maßlos untertrieben.

Romane dieses Kalibers erreichten mich bisher nur über mein Festa-Extrem-Abo. Jetzt bekommen Lee, Smith und White Konkurrenz.
John Aysa hat mit „Prinzessin“ über den Verlag mkrug eine Splatter-Runde eingeläutet, die es wahrhaftig in sich hat.
Die junge She ist, wie ich finde, auf dem Cover schon sehr gut getroffen. Stellt sie euch in etwa so vor – nur schlimmer! In einer kaputten, verseuchten, verranzten und stinkenden Welt voller Mutanten herrschen Anarchie und Brutalität. Es wird gemordet, was das Zeug hält. Jeder frisst jeden und jeder treibt es mit jedem. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Jede Art von Brutalität wurde detailliert in Szene gesetzt. So gut, dass selbst ich harte Sau (Notiz an mich selbst: Bei Amazon das Wort verfremden) ab und zu eine kleine Verschnaufpause brauchte, damit mein Mittagessen nicht den Weg nach oben sucht.
Ich höre schon jetzt wieder die Moralapostel und Verfechter anspruchsvoller Literatur singen. Lieder über den Sinn und Unsinn brutaler Horrorliteratur und darüber ob das überhaupt noch Literatur ist.
An dieser Stelle singe ich mein eigenes Liedchen. Ja, verdammte Axt, ja! Das ist Literatur, denn John Aysa versteht es prächtig, seine Leser mit Worten an ihre Grenzen zu bringen. Da sind diese wie hingerotzten Wortspiele und haufenweise dreckige Metaphern, mit denen der Autor seinen extremen Lesern gibt, was sie wollen.
Wer die Warnung auf der Rückseite des Buches gelesen hat und trotzdem zugreift, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er genau das wollte. Sich hinterher darüber zu beklagen hat dann so einen leichten Touch von, ach, wie soll ich es ausdrücken?
Aber ersparen wir uns das, verkneifen wir uns Worte wie „Loser“ oder „eierlos“.

Übrigens ist es nicht so, dass nicht viel passiert, außer knietief durch Fäkalien und Sperma zu waten.
„Prinzessin“ hat ganz wunderbare Action-Szenen zu bieten. Und wenn ich sage „wunderbar“, dann meine ich „der Hammer“!
Die junge Frau kämpft wie ein wilder Stier, brutal, gnadenlos. Mit der Eleganz einer Lara Croft und der Kaltblütigkeit eines soziopathischen Serienkillers. Herrlich! Da stellt man als Leser auch irgendwann keine logischen Abläufe mehr infrage. Eine kleine Frau mäht ein ganzes Verbrecherlager nieder? Alleine? Ja, tut sie. Und das ist so rasant erzählt, dass es eine wahre Freude ist.
Abgesehen von all dem Dreck und Schnodder, steckt in diesem Roman ein echter Pagetuner, ein richtiges Kaliber, ein absolutes Mistvieh von einem Horrorschmöker. Ich habe mich jedenfalls bestens unterhalten. Und obwohl ich ziemlich abgebrüht bin, muss ich zugeben: Puh, Mr. Asya, da habe selbst ich rote Ohren bekommen.

Fazit:
„Prinzessin“ von John Aysa ist mit das brutalste Buch, das ich je in meinen Händen hielt, und es kann sich qualitativ trotzdem locker mit den Großen der Horrorszene messen.
Brutal, blutig, pervers, actionreich, richtig gut geschrieben und somit genau mein Ding.
Klare Leseempfehlung für Freunde von Edward Lee & Co.
Alle anderen: Warnung auf der Rückseite beherzigen und Fingerchen weg!

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Dienstag, 11. Februar 2014

Inkubation - Wayne Simmons

inkubation

Inkubation – Wayne Simmons

Fast zu lange mussten die Fans von Wayne Simmons auf die Fortsetzung zu „Grippe“ warten. Doch nun ist es endlich soweit und „Inkubation“ kann endlich erworben und verschlungen werden.

Im ersten Teil (Grippe) war ich als Leserin von Anfang an dabei. Dachte ich.
Wayne Simmons zeigte den Lesern den Zeitpunkt, an dem die Grippe ausbrach, wer stirbt, wer überlebt und wie sich die ersten Zombies zeigten. In verschiedenen Erzählsträngen begleitete ich eine Reihe Überlebender bei ihrem Kampf gegen das drohende Ende. Schließlich war dann noch alles offen und ich rechnete damit, dass es an genau dieser Stelle weitergeht.
Das geschah aber nicht. Wie ich weiter oben bereits erwähnte, dachte ich, von Anfang an dabei gewesen zu sein.
Dabei vergaß ich ein wichtiges Detail: Patient Null.
Der Mensch, mit dem alles anfing. Der Mann, der zuerst durch die Grippe zum Zombie mutierte und damit das große Sterben einläutete. In „Inkubation“ bringt Wayne Simmons seine Leser an die Stelle, die auflöst, wie alles überhaupt begann. Im weiteren Verlauf kommen wir wieder dorthin, wo wir bereits einmal waren und lernen weitere Überlebende kennen, deren Erlebnisse sich in etwa zur selben Zeit abspielen wie des Trüppchens aus Teil eins.
Wer ein gutes Gedächtnis hat, wird dann über kurz oder lang auch auf alte Bekannte treffen. Das Ganze vermischt sich insgesamt ein wenig und alles läuft wieder zusammen.

So viel kurz zum Inhalt.

Den ersten Teil hatte ich ja bereits verschlungen. Es hatte Spaß gemacht und vor allen Dingen bekam ich Lust auf mehr davon.
Für „Inkubation“ hat sich das lange Warten gelohnt. Hier liegt der Fokus jedoch weniger auf den Zombies und mehr auf den Menschen. Es dauert sogar eine ganze Weile, bis das Wort „Zombie“ als solches überhaupt fällt. Hier geht es zunächst einfach nur um die Grippe und darum, wie sich alles um die Grippe herum entwickelt. Massenflucht, willkürliche Tötungen durch das Militär und die Regierung, die im Hintergrund agiert, sind die vorherrschenden Themen in diesem zweiten Teil.

In „Grippe“ wurden die Charaktere teilweise von einigen Kritikern als sehr flach empfunden. Ob der Autor das so beabsichtigte oder sich die Kritik zu Herzen nahm, kann ich nicht beurteilen. Allerdings habe ich persönlich das Gefühl, dass die Leute im ersten Teil einfach nicht „wichtig“ genug waren, um diese Art der Charakterzeichnung zu erhalten. Man sollte dabei auch immer bedenken, dass viele Protagonisten gerade in Horror-Schmökern oft nicht sehr alt werden. Das nur am Rande (hier Smiley einfügen).

Auf jeden Fall haben wir es in dieser Fortsetzung mit deutlich intensiveren Persönlichkeiten zu tun, so dass einem der Bezug zu ihnen leichter fällt. Trotzdem würde ich mich nicht zu sehr an sie gewöhnen. Ihr wisst schon: Horror-Schmöker.

Auch dieses Mal habe ich jede Seite genossen und verschlungen. Ich mag es einfach, wie Wayne Simmons sich ausdrückt und uns erzählt, wie die Welt den Bach runtergeht. Deswegen war ich leider ziemlich schnell wieder am Ende der Lektüre angelangt.
Auch hier wurde ich wieder bestens unterhalten und zombifiziert.

Wieder sehr schön: Kein Dauergerammle, höchstens die Erwähnung einer Affäre oder das leise Auflodern von Zuneigung. Das würde ich mir auch für weitere Teile wünschen.

Weitere Teile? Ja, das ist wieder so eine Sache mit dieser verdammten Grippe. Das Ende lässt auch dieses Mal wieder einige Fragen offen. Eine Fortsetzung wäre also auch hier wieder möglich. Ob es eine geben wird, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen. Wir werden sehen.

Fazit:
„Inkubation“ von Wayne Simmons ist ein spannender und gelungener zweiter Teil, dessen Schwerpunkt dieses Mal mehr auf den Charakteren liegt. Das tut der Spannung jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil. Ich bange immer wieder gerne mit liebgewonnenen Leuten. Wenn ihr auf solide Zombie-Kost mit mittelprächtigem Gemetzel steht und, so wie ich, auch gerne auf wildes Rumgevögele verzichten könnt, seid ihr mit Wayne Simmons gut bedient.

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Mittwoch, 5. Februar 2014

In Blut und Liebe - Constantin Dupien

Buchcover_IBuLneu

In Blut und Liebe – Constantin Dupien

Das finden wir in der Produktbeschreibung:
In Blut geschrieben Herzensblut ist jedes Wort Gedankengut, das mit Liebe wurd gewählt, das mit Liebe uns erzählt. Von Gefahren und von Leid, Von dem was geht, von dem was bleibt. Erzählungen von Constantin Dupien, illustriert von Melanie Stoll und Julia Takagi, mit Einleitungen von Vincent Voss.

Inhalt:
In Blut:
Remember the Alamo!
Verloren im Nichts
Erleuchtung
Auge um Auge
Meteoritenfeuer
Der Anfang oder das Ende
Glaube

In Liebe:
Eins+1=Zwei-1
Vollendung
Vergiss mich nicht …
Heimkehr
Geliebt und unvergessen

In Frevel:
Nicht den verdammten Einkaufszettel
Blutrote Nacht

Der erste Satz in der Produktbeschreibung enthält bereits die für mich treffendsten Worte für dieses Werk: Herzensblut, Gedankengut und Liebe.
Besser könnte man diese Sammlung von Constantin Dupien nicht beschreiben, denn diese Geschichten enthalten einen Teil seiner Seele.
Bisher kannte ich nur einen kleinen Teil dieser sorgfältig ausgewählten Geschichten. Hier und dort gab es Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien, wobei mir ganz besonders die Geschichte „Auge um Auge“ in Erinnerung geblieben ist, die Constantin Dupien mit dem für ihn so typischen altmodischen Stil versah. Seine Leidenschaft für den guten alten Poe kommt hier und dort immer wieder mal durch. In dieser Sammlung vereint der Autor jedoch unterschiedliche Schreibstile in einem Band. So kann es durchaus passieren, dass man in einer Story noch im neunzehnten Jahrhundert unterwegs ist, während einem in der nächsten schon in schönster Trasher-Manier das Blut um die Ohren spritzt.
Gerade im Bereich des Horrors hat Herr Dupien bereits bei mir punkten können. Abgesehen von diversen veröffentlichten Kurzgeschichten, hat er auch als Herausgeber der Anthologie „Mängelexemplare“ ein äußerst geschicktes Händchen bewiesen.
Gar keine Frage, die Horrorabteilung „In Blut“ trifft meinen persönlichen Geschmack am besten.

Der Unterpunkt „In Liebe“ enthält dagegen die leiseren Töne, die ich vom Autor in dieser Form nicht gewohnt bin. Hier darf der Leser einfach mal in sich gehen und ein wenig über diverse Dinge nachdenken. Eine Botschaft ist in jeder der Geschichten enthalten. Die Unterteilung „In Liebe“ ist, wie sollte es auch anders sein, nicht nach meinem Geschmack. Der eine oder andere Genießer wird sich sicher finden, der die Tiefe und die Poesie dieser Geschichten zu schätzen weiß. Mir waren sie leider insgesamt ein wenig zu „Off-Toppic“. Ohne sie würde allerdings der Titel dieser Sammlung nicht viel Sinn machen. Der Autor hat sich etwas dabei gedacht und es auch zum Ausdruck gebracht. Allein für diesen Mut und die Beharrlichkeit, seine gesteckten Ziele in dieser Form durchzusetzen, muss ich ihm meinen Respekt zollen.

Der Unterpunkt „In Frevel“ enthält lediglich zwei Geschichten, die schon wieder eher nach meinem Geschmack waren. Aber ich kann eben nicht aus meiner Haut.

Einige Dinge haben alle Geschichten jedenfalls gemeinsam. Sie tragen eine gewisse Schwermut und Dunkelheit in sich. Und was ich noch anfügen möchte ist, dass auch hier, wie in allen Arbeiten von Constantin Dupien, sorgfältig und gut gearbeitet wurde. Gerade deswegen ist es eigentlich ein Jammer, dass dieses Werk so gar nicht massentauglich ist, obwohl der Horroranteil absolut überwiegt. Dieser Punkt führt dann leider auch zu einem geringen Abzug. Ich würde es ohne zu zögern den Genußlesern empfehlen, die Wert auf Stil, Tiefe, Qualität und Klasse legen. Unterhaltungsjunkies wie ich werden wahrscheinlich nur in der Blut-Abteilung kribbelige Beine bekommen.

Erwähnenswert finde ich übrigens auch die kurzen Erzähltexte von Vincent Voss, die Gedichte von Merten Mederacke, die Kapitelillustrationen von Julia Tagaki und die Geschichtsillustrationen von Melanie Stoll. Meine Wenigkeit hat das Vorwort zu dieser Sammlung beigetragen. Und wie ich dort bereits schrieb: Diese Geschichten müssen keine Leser finden. Wenn es passt, werden die Leser von den Geschichten gefunden.

Fazit:
„In Blut und Liebe“ von Constantin Dupien ist eine anspruchsvolle, düstere, schwermütige Sammlung von Kurzgeschichten, die nicht auf der reinen Unterhaltungsschiene unterwegs ist, sondern eher die besonnenen Genießer ansprechen dürfte. Dieses handwerklich einwandfreie Werk ist etwas zu speziell, um die breite Masse ansprechen zu können. Deswegen muss ich ein Pünktchen abziehen. Die restlichen Punkte gebe ich für Handwerk, Stil, Perfektion, Herzensblut, Mut und der gelungenen Vereinigung verschiedener Künste in einem Werk.

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Dienstag, 4. Februar 2014

Die Fährte der Toten - Michael White

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Klappentext:
Ihre Familie wurde massakriert und sie selbst mit zwei Kugeln im Rücken zum Sterben in der Wüste zurückgelassen. Doch Lee wird von Pete und seiner Gang gerettet und kann den Killern entkommen.
Als sie nach jahrelanger Flucht wie durch Zufall auf die Spur der Mörder stößt, sieht sie die Chance gekommen, Rache zu nehmen – und gerät in eine tödliche Falle!
Ein uralter Vampir bringt Lee in seine Gewalt und verwandelt sie in ein Kind der Dunkelheit. Um ihre Freiheit zurückzugewinnen, schließt Lee einen blutigen Kontrakt mit ihm – doch inzwischen haben die unruhigen Toten ihre Witterung aufgenommen, und Lee muss erkennen, dass ihre Reise ans Ende der Nacht gerade erst begonnen hat.

Okay, wahrscheinlich kennt ihr das auch. Der Begriff Vampirroman lässt euch mehr gruseln, als jeder gute Horrorschmöker es jemals könnte. Das ist auch kein Wunder, wenn man bedenkt, welche Machwerke zu diesem Thema in den letzten Jahren den Buchmarkt geflutet haben.

Dementsprechend lang wurde dann auch mein Gesicht, als ich gebeten wurde, mal einen Blick in „Die Fährte der Toten“ zu werfen. Mit spitzen Fingern griff ich mir also besagtes Buch, um es schließlich die nächsten fünf Stunden nicht wieder loszulassen.

Michael White schuf mit Lee einen starken, weiblichen Charakter, der mit Blümchen-Bella wirklich absolut nichts gemeinsam hat. Als Leser bekommt man ein knallhartes und zudem sehr eindringliches Bild davon übermittelt, wie ein Mensch handelt, der im Prinzip immer gegen seine eigenen moralischen Grundsätze verstoßen muss. Lee ist kein Kind von Traurigkeit und hat weiß Gott kein Problem damit, sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln durchzusetzen. Dennoch ist sie eine geschlagene, empfindsame Person, deren Leben ein einziger Kampf ist. Diese Charakterzeichnung empfinde ich als extrem gut gelungen und alleine damit hat dieser Roman schon die volle Punktzahl geholt.

Die Dialoge wurden gut platziert und beschränken sich eigentlich auf das Nötigste, ohne an Bedeutung einzubüßen. Da ist kein Wort zu viel und alles wird gesagt. Das Ganze präsentiert sich in einer ziemlich düsteren, melancholisch anmutenden Stimmung. Ich möchte damit sagen, dass Michael White kein Mann des sinnlosen Geschwafels ist. Der Roman ist relativ zackig geschrieben, ohne gehetzt zu wirken. Uninteressante Füllpassagen habe ich hier tatsächlich nicht entdecken können.

Was den Horrorfan evtl. am meisten in den Fingern juckt: Gibt es Blut? Gibt es Sex?
Bleibt ruhig, Leute! Ja, natürlich gibt es das, aber erwartet hier bitte kein perverses Massaker á la Edward Lee. In diesem Roman hat alles ein dezentes Maß, obwohl es reichlich vorhanden ist.

War es langweilig? Nein. Kein bisschen.
Und das liegt daran, dass dieser Roman einfach nur fesselnd geschrieben ist. Ehe man sich versieht, hat man bereits die Füße hochgelegt und sich eine Wolldecke geschnappt, denn dieser Schmöker hat eine Atmosphäre, die es einem nicht erlaubt, nur „mal eben“ einige Seite zu lesen.

Für ein Erstlingswerk ist „Die Fährte der Toten“ wahrlich gut gelungen. Michael White ist ein Autor, der mich begeistern konnte und den ich definitiv im Auge behalten werde.
Ich mag immer noch keine Vampirromane, aber diesen hier mag ich.

Fazit:
„Die Fährte der Toten“ von Michael White ist ein etwas anderer Vampirroman, der diesem Genre ein Stück dessen zurückgibt, was Bella und Edward zerstört haben – back to the roots, nur etwas moderner und düsterer. Endlich mal ein Autor, der nicht gleich versucht, seinen weiblichen Lesern ein Tränchen ins Herz und einen Fleck in den Schlüpfer zu zaubern. Es geht also auch anders. Gerne mehr davon.

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